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Trosszug der Landsknechte

Alle Teilnehmer - darunter zahlreiche Gäste historischer Gruppen aus dem In- und Ausland - schlüpfen für drei Tage in die Rolle der angreifenden Württemberger Truppen. Sie stellen den Aufmarsch in Illingen, die Belagerung Maulbronns, die Einnahme Knittlingens sowie die Belagerung Brettens dar. Nicht nur der zurückgelegte Weg entspricht den Spuren von 1504, auch die Abfolge der Ereignisse orientiert sich an den Geschehnissen von 1504 an den originalen Schauplätzen.

In einer bislang nicht da gewesenen, einzigartigen Aktion lassen über 300 Menschen in mittelalterlichem Habit dieses Stück Geschichte im Jubiläumsjahr 2004 lebendig werden.

Kriegswagen, Versorgungswagen, schwere Geschütze, leichte Kanonen und die gesamte Ausrüstung werden in der damals nicht anders möglichen Art und Weise von 25 Pferdegespannen, fünf Ochsengespannen und 20 Reitern innerhalb von drei Tagen über insgesamt 30 Kilometer durchs Land bewegt.

So gelingt die Darstellung eines vollständigen spätmittelalterlichen Trosses.

Ein einmaliges Ereignis - nicht nur für die Region.

„Der Tross“ ist einzigartig

In dieser Form ein absolutes Novum, das der Geschichtsforschung neue Erkenntnisse zur Kriegstechnik und -logistik der frühen Neuzeit liefern wird. Historiker der Universität Tübingen werden deshalb den Tross begleiten. Zugleich wird diese einmalige Aktion für ein entsprechendes Medienecho sorgen.