Der große Peter-und-Paul-Festzug

Sonntag, 03. Juli 2022

14.00 Aufstellung – 14.30 Uhr Start des Festzuges

Drei Böllerschüsse künden den Festzug an

 

* Aus Sicherheitsgründen verlassen einige Pferdegespanne den Festzug am Gottesackertor.

Bitte den Festzugweg freihalten!

 

Der Festzugsflyer

Vor dem Festzug

Kurprinz Ludwig zieht mit dem Stadtvogt auf den Marktplatz. Die Alt-Brettheimer huldigen ihrem Kurprinz.

Der erste Peter-und-Paul-Festzug nach dem 2. Weltkrieg fand 1950 statt. Damals wie heute waren der Fanfarenzug Bretten 1504, der Kleinkaliber-Schützenverein sowie die Bürgerwehr Bretten mit dabei.

  1. Fanfaren- und Trommlerzug Bretten 1504 in den blauweißen Farben der Stadt

  2. Schützenkönig und Jungschützenkönig zu Brettheim
    beim Ausmarsch zum Freischießen an Peter und Paul 1848

  3. Historische Bürgerwehr der Stadt Bretten
    Kdt. und stv. Landeskommandant Hauptmann Dieter Petri
    Ehrenkommandant und Ehrenlandeskommandant Oberst Rudolf Heß
    Ehrenkutsche, Artillerie mit Stadtkanone, Musikzug, Bürgerwehr

  4. Eine Schar fröhlicher Kinder und Brettener Volk

  5. Europafanfare Karlsruhe 

Die Stadt war in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts vollständig von einer Mauer umgeben. Ältester Teil dieser Mauer ist der um 1350 erbaute Simmelturm. Um 1450 entstand der Pfeiferturm.

Bretten, das schon vor 1148 das Marktrecht besaß, ist Knotenpunkt zweier wichtiger mittelalterlicher Handelsstraßen. Auf dem Wochenmarkt boten Weinhändler, Klein- und Gewürzkrämer ihre Waren an.

  1. Vogt Conrad von Sickingen

  2. Die Stadtwache mit den Hauptmännern Jörg von Rosenberg und Zeisolf von Adelshofen gefolgt von  Trommlern und zum Kampf formierten Helmpartern. Bürgerinnen und Kinder geleiten den Reißwagen

  3. Trommler und Fahnenschwinger mit den Wappenzeichen kurpfälzischer Familien

  4. Der Amtsschultheiß Hans Lott und Mitglieder des Brettener Rats

  5. Herold und Reiter mit dem Banner der Stadt

  6. Reiche Bürger mit Prunkwagen und dem Gefolge zu Pferd

  7. Ein Kaufmannswagen und wohlhabende Krämer

  8. Die Gruschdler werden vom Wanderprediger Bruder Hubertus begleitet

  9. Die Pfeffersäcke handelten mit wertvollen Gewürzen

  10. Das Zehrhaus Paravicini erinnert an ein Gasthaus um 1504

  11. Gelahrte und Gereiste

  12. Der Medicus, Kräuterweiber, weise Frauen und ein Feldpater

  13. Mönche und Laienbrüder aus Herrenalb, Nonnen aus dem Kloster Frauenalb

  14. Beim Steinhaus wurde während der Belagerung eine öffentliche Garküche eingerichtet, die kostenlos Verpflegung ausgab

  15. Die Quacksalber mit Gaukelei und Comedia

  16. Der Scharfrichter des Oberamtes. Schwertträger und Wasenmeister, Frouwenwirtin, heilkundige und freie Frouwen

  17. Fahnenschwinger Contrada della Corte aus Italien

  18. Gaukler und Spielleute „Loeffelstielzchen“ mit ihren originalgetreuen Instrumenten

  19. Das Bettelvolk mit einem Wagen

  20. Historischer Fanfarenzug Hirrlingen e.V.

Gewerbetreibende, Handwerker, Gesellen und Lehrjungen bildeten den größten Teil der Brettheimer Bevölkerung. 1540 zählte man 44 verschiedene Handwerksberufe.
Die Handwerker waren in Zünften o
rganisiert und lebten vom beträchtlichen Durchgangsverkehr und der Versorgung des Umlands.

 

  1. Die Zunftfahnen, Zunftmeister, Gesellen und Zunftlade der "Ehrbaren Zünfte Brettheim": Leiterbauer, Korbmacher, Schreiner, Hutfilzer und Lederer, Küfer und Fasswagen

  2. Seifensieder

  3. Wäscherinnen

  4. Bierbrauer mit Zunftfahne

  5. Die Bruderschaft der freien Zünfte: Drechsler, Töpfer, Flachsbauer und Spinner präsentieren ihr Handwerk.

  6. Schmiede mit einem Rüstwagen

  7. Kettenhemdmacher

  8. Köhler mit Holz- und Kohlewagen

  9. Tagelöhner erhalten von ihren Lehnherren Kost und Logis

  10. Fanfarenzug Wittenberg

 

 

Auf den seit 1492 regelmäßig abgehaltenen Brettener Jahrmärkten wurden vor allem Tuche, landwirtschaftliche Geräte und Nahrungsmittel gehandelt.

  1. Zeidler ernten Honig und Wachs, außerdem sorgen sie für das Wohl der Bienen

  2. Besonders dankbar für die Befriedung des Landes erweisen Bauern des Umlandes ihre Referenz.
    Auch die Tiere, ihren ganzen Stolz, führen sie heute durch die Stadt.

  3. Schmücker mit bunten Gebinden

  4. Eine Gruppe mit Hunden - dem Wahrzeichen der Stadt: das "Brettener Hundle"

  5. Die Schäferzunft des Oberamts Bretten mit Zunftfahne und Zunftmeister, den Siegern des Schäfersprungs, Obermeister und Schäfer

  6. Fanfarenzug Weiher.

 

 

Das größte Ereignis in der Geschichte der Stadt war die Belagerung durch Herzog Ulrich von Württemberg. Kurfürst Philipp hatte diese Absicht früh erkannt und verstärkte die Verteidigung mit Ausrüstung und Leuten. Die folgenden Gruppen und Persönlichkeiten hat uns Georg Schwartzerdt, der Bruder Philipp Melanchthons, in der Beschreibung des Ausfalls vom 28. Juni 1504 überliefert.

 

  1. Kurprinz Ludwig mit seinem Gefolge 'Huldelsman Gesind' und Marsilius von Reiffenberg, oberster Feldhauptmann der Verteidiger von Brettheim, mit einer Leibgarde aus Schweizer Reisläufer

  2. Von der Kurpfalz angeworbene und aufgebotene Ritter des Kraichgau-Adels mit dem Wappen der "5 Schneeballen Flehingen-Sickingen". Bewaffnete Knechte mit Helm und Harnisch geleiten die adligen Herren und ihre Edelfrauen

  3. Armbrustschützen um Hans Entenkopf aus Neipsen

  4. Die Bogenschützen mit ihren Langbogen

  5. Der gewaltige Haufen wird angeführt von Hauptmann Gerstenacker und den Hauptleuten. Fußvolk in gevierter Ordnung mit Spießer und Helmparter, Trommler, Pfeifer und Fähnrich flankiert von Doppelsöldnern und Arkebusieren
    Die Feldverpflegung mit Handwagen
    Der Tross: angeführt vom Trosswaibl mit Steckenknechten, Marketenderei, Trossweibern, Huren und dem Marketenderwagen

  6. Die Bürgerwehr Heydolfesheim mit Spießern, Büchsenschützen und Helmpartern

  7. Brettener Artillerie: eine Feldkartaune, der Balduff mit seinem Zubehör, 2 Schlangen, Hakenbüchsen, Büchsenmeister und Stückknechte

  8. Der Feldscher versorgte die Verletzten auf dem Schlachtfeld und im Lager

  9. Knabenkapelle Kaufbeuren

 

 

 

Die Wehrhaftigkeit der Bürger von 1504 setzte sich in den nachfolgenden Jahrhunderten in den Schützengesellschaften fort. Daraus entstanden im 18. und 19. Jh. die Bürgerwehren und Milizen,
deren Uniformierung in der napoleonischen Zeit ihren Höhepunkt hatte.

 

  1. Historische Bürgerwache Ehingen/Donau
    Kdt. Hauptmann Josef Stocker
    mit Grenadier-Zug

  2. Historische Bürgerwehr Karlsruhe
    Kdt. Hauptmann Karl Leis
    Bürgerwehr, Biedermeiergruppe

  3. Heimatvereinigung "Oald Bensem"
    Hist. Bürgerwehr Bensheim - Biedermeiergruppe
    Kdt. Hauptmann Torsten Merk
    Ehrenkommandant Major Werner Rödel
    Spielmannszug, Bürgerwehr

  4. Bürgergarde Ellwangen/Jagst Biedermeiergruppe
    Kdt. Hauptmann Hans-Peter Schmidt
    Spielmannszug, Bürgergarde, Trachtendame

  5. Bürgerwehr "Alt-Weinheim"
    Kommandant Hauptmann Andreas Neumann
    Bürgerwehr

  6. Historische Bürgerwehr Waldkirch e. V.
    1. Vorsitzende Unteroffizier Ute Ruesch
    Spielmannszug, Fahnenabordnung, Schützen, Biedermeierdamen

  7. Bürgerwache Bad Saulgau
    Kommandant Hauptmann Dirk Riegger
    Musikzug, Bürgerwache, Stadtgarde, Trachtengruppe
Newsletter
Ja, ich möchte "Die Trommel" kostenlos und unverbindlich erhalten.