An Alle Mitglieder und Freude des Peter-und-Paul-Festes!


Ich freue mich sehr, heute einige Zeilen an Sie, an euch richten zu können. Überwältigt bin ich vom Wahlergebnis und dem mir ausgesprochenen Vertrauen. Für diese Vorschusslorbeeren danke ich sehr herzlich. Viele, die mir ihre Stimme gegeben haben, kenne ich, mal mehr, mal weniger gut. Aber nicht alle. Was sich hoffentlich bald ändert. Umgekehrt ist das auch so. Zu Recht hat die eine oder der andere daher gefragt: Wie sieht der denn aus? Was macht der überhaupt? Und: Wo kommt der eigentlich her? Dank Peter Dicks kurzer Vorstellung ist nun zumindest verkündet, dass ich seit bald 10 Jahren in der Marketinggruppe der VAB aktiv bin. Gemeinsam mit Gerhard Franck zuletzt als deren Sprecher. Diesen Frauen und Mannen fühle ich mich auch künftig sehr verbunden und ich will versuchen, in diesem Bereich weiter aktiv zu bleiben.

Tom Rebel hat mich seinerzeit in die Marketinggruppe eingeladen. Einmal dabei, kommt man da nicht so leicht wieder raus : ). Wir haben vor 12 Jahren das kleine rote Peter-und-Paul-Buch von Tom gemacht. Ich bin Verleger eines Karlsruher Verlages, den es seit 1953 gibt. Ein Familienbetrieb. Seit einigen Jahren sind wir mit dem Büro nach Bretten gezogen, in die Weißhofer Straße 58, in Leo Vogts schönes Stadthaus vor der einstigen Korkfabrik.

1965 bin ich in Baden-Baden geboren. Nach dem Abitur und Wehrdienst in Karlsruhe sowie ersten Erfahrungen im Gastgewerbe bei Mövenpick am Stuttgarter Flughafen machte ich eine Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Schweiz. Im Anschluss war ich viele Jahre für einen Sprachreiseveranstalter vor allem in Frankreich, England und unterwegs. Während meiner Erkundungstour im Bereich Rechtswissenschaften in Heidelberg übernahm mein Vater andere Aufgaben und die Zukunft des „Info Verlages“ stand zur Diskussion. Ich habe ihn dem Paragrafendschungel vorgezogen. Seit 1992 bin ich dort Geschäftsführer. Gerade erst haben wir als „Lindemanns Verlag & Agentur“ umfirmiert.

Im Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e.V. bin ich seit 2001 in unterschiedlichen Funktionen engagiert, seit 2012 als Vorsitzender. Ich bin in Bretten Mitglied im Kunstverein, im Pelikan-Verein zur Förderung der Palliativmedizin, im Lions Club Bretten-Stromberg und natürlich in der Vereinigung Alt-Brettheim. Mit meiner Frau Constanze, unseren Kindern Emilia und Leopold (13 und 16) und unserer Hündin Holly lebe ich seit 2009 in Bretten-Gölshausen und bin sehr happy hier. Constanze und ihr Bruder Christopher sind die beiden Landsknechtskinder der ersten Stunde. Meine Schwiegereltern Gudrun und Wolfgang Jung, die leider inzwischen zu früh verstorben sind und denen ich viel zu verdanken habe, waren bei den Landsknechten. Meine Kinder führen diese Tradition fort. Bei mir reicht es zeitlich, leider, nur für eine passive Mitgliedschaft. Aber immerhin.

Der Hotellerie bin ich bis heute sehr verbunden. Freundschaften sind dort entstanden, ich durfte die Welt entdecken und tue das noch immer gerne. Weil es in den letzten Monaten nicht möglich war, habe ich eine eigenen kleine geschaffen. Ich habe den Garten der Großeltern meiner Frau, Herta und Adolf Ludwig, der langjährige Dirigent der Brettener Stadtkapelle, in der Seeshälde wiederbelebt, ein Häuschen darauf während Corona renoviert. Er steht voller Apfelbäume. Den ersten Brand davon, Markus und Wolfgang Vincon haben mir dabei geholfen, gibt es seit letzten Winter. Er reift im Maulbeerholz. Manche sagen, der schmecke ganz gut. Nur das Meer fehlt, das ich so liebe. Als Ersatz gibt es seit letztem Jahr einen Pool im Garten. Aufblasbar. Da setze ich mich nach diesen Zeilen hinein und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein. So der und die Umstände es wollen, verbringen wir im Sommer ein paar Tage im Allgäu (das kommt gleich nach dem Meer), wohin es die Jung’sche Familie seit bald einem Jahrhundert immer wieder auf einen fast einsamen, ehemaligen Bauernhof nach Ofterschwang zieht. Da kann man herrlich wandern, laufen, rennen und schwimmen. Oder auch nicht.

Ich freue mich, weiterhin für unser Fest – gemeinsam – aktiv zu sein. Und auf die Begegnung mit Ihnen, mit euch.

 

Herzlich grüßt

Thomas Lindemann

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